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Geschichte Moldawiens Weinkelterei Jedes Land hat seine eigene Mitgift. Dies ist für Leute aus Moldawien ein Rebstock, welcher eine Perle unveränderten Wertes darstellt. Deshalb ist das alljährliche nationale Weinfest ein sehr freudevolles und wichtiges Ereignis. Jedes Jahr wird am zweiten Sonntag im Oktober das legendärste Getränk der Welt
öffentlich gepriesen. Überall in den Weinproduzierenden Regionen wird der Jungwein an traditionellen Weinfesten genossen. Die Moldawier sind sehr stolz Weinbauern zu sein. Es gibt viele Legenden zum Thema Wein. Die Berühmteste erzählt von einen weißen Storch mit Weinreben im Schnabel. Während einer türkischen Invasion belagerte der Feind eine Festung bei Grodieshti. Die Verteidiger kämpften tapfer und entschlossen, jedoch gingen Speisen, Wasservorräte sowie auch die Kraft der Kämpfer langsam zur Neige.
Plötzlich erschienen hunderte von Störchen am Himmel, welche mit Hilfe des Windes ihrer starken Flügelschläge den Feind zu Boden trieben. Die Störche warfen Bündel von Reben aus ihren Schnäbeln zu den Verteidigern hinunter. Die Krieger waren somit vor Durst und Hunger gerettet. Mit Neugefundener Kraft verteidigte man erfolgreich die heimische Festung und der türkische Feind musste abziehen. Seit dieser Zeit gilt der Storch als ein Symbol des Glücklichseins und der Zufriedenheit. Heutzutage symbolisiert der Storch mit Trauben moldawische Weinherstellung.
In Moldawien ist es auf dem Lande kaum möglich einen Hinterhof zu finden wo nicht Wein produziert wird. Die Geheimnisse des Weinkelterns sind den Weinbauern während hunderten von Jahren
überliefert worden. Spezielle Instrumente für die Weinproduktion erschienen in Moldawien im Mittelalter. Die "crama" (Moldawische Weinerei), die "teask" (Weinpresse), und die "beciuri" (Weinkeller). Arbeiter und Stadtleute lagerten Wein in "bordeys". (verdeckte Erdschächte) und reiche Leute in tiefen Kellern mit Steinarchen. Die Trauben wurden in speziellen hölzernen Waschzubern gepresst, die "uluk". Die Technik des Weinkelterns war natürlich sehr primitiv zu dieser Zeit. Ein hölzerner Pflug mit eisernen Pflugschaufeln, das Messer zum Schneiden der Reben und hölzerne Waschzuber in denen der Wein mit hölzernen Stempeln und Füssen gepresst wurde. Das frisch gequetschte Fruchtfleisch wurde einige Tage zur Fermentierung aufbewahrt, filtriert und dann zur weiteren Fermentierung in Fässer gefüllt. Im Haushalt der Adligen und der Klöster wurden hölzerne Pressen (teasks) benutzt um den Traubenmost von der Maische zu trennen. Die Gärung erfolgte in hölzernen Fässern. Geeignete Weinkeller dienten der Lagerung des guten Tropfens. Bis 1359, als der moldawische feudale Staat gegründet wurde war die Eigenherstellung des Weines weit verbreitet. Stefan der Grosse bemühte sich sehr um das Importieren von guten Weinprodukten. Um den ganzen regierenden Hof mit Wein zu versorgen war der Anbau einer große Fläche mit Weinreben nötig.
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