The home of Moldavian wines in Germany      
    Startseite |  Bestellformular | Ihr Konto | Kontakt | Linkpartner | Impressum | Hilfe | AGB 
  Katalog |  Warenkorb |  Kasse   

Information
 
· Moldawien
· Geschichte
· Weinbau Heute
· Produktion und Weine
· Traubensorten
· CRICOVA
· Acorex Wine Holding
· CRICOVA-Video
 
  

Warenkorb
 
0 Produkte0.00EUR
 
  

Webshop regeln
 
· Liefer- und
 Versandkosten

· Privatsphäre
 und Datenschutz

· Unsere AGB's
· Druckbare Artikelübersicht
· Kontakt
 
  

Anmelden
 
Benutzername

Passwort

Kostenlos registrieren!
 
  

Counter
 
« 51923 »
 
  

 Geschichte Moldawiens Weinkelterei

 

Geschichte Moldawiens Weinkelterei Jedes Land hat seine eigene Mitgift. Dies ist für Leute aus Moldawien ein Rebstock, welcher eine Perle unveränderten Wertes darstellt. Deshalb ist das alljährliche nationale Weinfest ein sehr freudevolles und wichtiges Ereignis. Jedes Jahr wird am zweiten Sonntag im Oktober das legendärste Getränk der Welt öffentlich gepriesen. Überall in den Weinproduzierenden Regionen wird der Jungwein an traditionellen Weinfesten genossen. Die Moldawier sind sehr stolz Weinbauern zu sein. Es gibt viele Legenden zum Thema Wein. Die Berühmteste erzählt von einen weißen Storch mit Weinreben im Schnabel. Während einer türkischen Invasion belagerte der Feind eine Festung bei Grodieshti. Die Verteidiger kämpften tapfer und entschlossen, jedoch gingen Speisen, Wasservorräte sowie auch die Kraft der Kämpfer langsam zur Neige.

Plötzlich erschienen hunderte von Störchen am Himmel, welche mit Hilfe des Windes ihrer starken Flügelschläge den Feind zu Boden trieben. Die Störche warfen Bündel von Reben aus ihren Schnäbeln zu den Verteidigern hinunter. Die Krieger waren somit vor Durst und Hunger gerettet. Mit Neugefundener Kraft verteidigte man erfolgreich die heimische Festung und der türkische Feind musste abziehen. Seit dieser Zeit gilt der Storch als ein Symbol des Glücklichseins und der Zufriedenheit. Heutzutage symbolisiert der Storch mit Trauben moldawische Weinherstellung.

In Moldawien ist es auf dem Lande kaum möglich einen Hinterhof zu finden wo nicht Wein produziert wird. Die Geheimnisse des Weinkelterns sind den Weinbauern während hunderten von Jahren überliefert worden. Spezielle Instrumente für die Weinproduktion erschienen in Moldawien im Mittelalter. Die "crama" (Moldawische Weinerei), die "teask" (Weinpresse), und die "beciuri" (Weinkeller). Arbeiter und Stadtleute lagerten Wein in "bordeys". (verdeckte Erdschächte) und reiche Leute in tiefen Kellern mit Steinarchen. Die Trauben wurden in speziellen hölzernen Waschzubern gepresst, die "uluk". Die Technik des Weinkelterns war natürlich sehr primitiv zu dieser Zeit. Ein hölzerner Pflug mit eisernen Pflugschaufeln, das Messer zum Schneiden der Reben und hölzerne Waschzuber in denen der Wein mit hölzernen Stempeln und Füssen gepresst wurde. Das frisch gequetschte Fruchtfleisch wurde einige Tage zur Fermentierung aufbewahrt, filtriert und dann zur weiteren Fermentierung in Fässer gefüllt. Im Haushalt der Adligen und der Klöster wurden hölzerne Pressen (teasks) benutzt um den Traubenmost von der Maische zu trennen. Die Gärung erfolgte in hölzernen Fässern. Geeignete Weinkeller dienten der Lagerung des guten Tropfens. Bis 1359, als der moldawische feudale Staat gegründet wurde war die Eigenherstellung des Weines weit verbreitet. Stefan der Grosse bemühte sich sehr um das Importieren von guten Weinprodukten. Um den ganzen regierenden Hof mit Wein zu versorgen war der Anbau einer große Fläche mit Weinreben nötig.

Wein wurde gewöhnlich zu königlichen Festen sehr großzügig serviert. War ein weiter Ritt zu Pferd geplant, füllte man ein Holzgefäss – der "burlui" – . Darin konnte man den Wein über längere Zeit kühl halten. Schafhirten hatten immer eine "ploska" mit sich, ein Gefäß das man zur Seite trug.

Der Wein vom eigenen Keller im Hause (crama) ist mehr Wert. Jeder Hof hatte seinen eigenen Keller, groß oder klein, in dem der Wein zu guten Bedingungen gelagert wurde. Hier war gewöhnlich ein Tisch und ein paar Stühle, oder wenigstens ein Baumstumpf um sich zu setzen und um ein Glas Wein zu trinken. Wein musste langsam und ohne Hast getrunken werden um den wahren Geist des Weines zu erfassen. Moldawische Weine werden mehrheitlich im Oktober produziert. Deswegen wird dieser Monat der „Monat der Kelle” ("Luna lui kausi") genannt. Der "kaush" ist ein rundes hölzernes Gefäß mit einem Halter; obligatorisch für jeden Arbeiter in einer Weinerei. Man kann damit Fruchtfleisch oder Maische schöpfen oder fermentiernden Jungwein. Man kann auch den Jungwein ("tulburel") mit dem kaush probieren.

Der folgende Brauch geht zurück zu den ältesten Zeiten Moldawiens: Wenn die Fermentierung des Jungweines "tulburel" anhielt, wartete der Besitzer in der Nähe der Tore seines Hofes und schöpfte vorbeigehenden Leuten etwas Wein mit seiner "kaush". Niemand konnte absagen. Nach dieser Tradition soll die erste Person welche den Wein probierte, den Wein ohne zu schlucken in den Mund nehmen und leise dem neuen Wein zuhorchen... Danach ist es wichtig einen Segen auszusprechen. Der Gutsbesitzer werde sich diese Beglückwünschung merken und wäre sehr wichtig von diesem Moment an.



Druckbare Version  Druckbare Version | Diesen Artikel an einen Freund senden  Diesen Artikel an einen Freund senden





© 2005 by Moldova-Wein.de
.design by GTplus.de

Erstellung der Seite: 0.315 Sekunden